Montag, 26. März 2007

Deutschland kopiert Web 2.0

Die Welt berichtete nun über etwas, was wir eigentlich alle schon wissen. Die Deutschen sind nicht kreativ genug, wenn es um neue Web 2.0 Trends geht. Dass Myvideo und StudiVZ nur Kopien von bekannten Diensten in den USA sind, ist eigentlich jedem Internetnutzer klar. Doch, dass ein Deutscher bereits über ein Videoportal nachgedacht hat, welches lediglich Amateurfilme anbieten soll, bevor Youtube in den USA startete, ist scheinbar ein Geheimnis. Trotz Video-Interview mit Sevenload Gründer "Ibo": Videointerview
Auch, wenn Ibo mit seinen Vorhersagen für andere deutsche Videoportale nicht ganz recht behalten hat, kann man ihn durchaus als kreativen Pionier des Web 2.0. bezeichnen.


Aber die Redakteure des Artikels weisen auch auf Hindernisse hin, welche den Web 2.0 Gründern hierzulande im Weg liegen. So ist zum Beispiel die konservative Finanzierungsszene in Deutschland ein Hindernis, an dem viele innovative Projekte scheitern. Man traut sich noch nicht so richtig in diese neuen Wege des Internets zu investieren. Nicht zu unrecht, wenn man sich die Finanzierungsmodelle der diversen Portale anschaut. Die Amerikaner sind da dann doch etwas flexibler und eventuell auch mehr Risikofreudiger.

Ein weiteres Hindernis stellt die Reichweite deutschsprachiger Netzwerke und englischsprachiger Netzwerke dar. So erreicht Youtube allein aufgrund des englischen Angebot mehr als 300 Millionen Menschen. Deutschsprachige Angebote können lediglich 100 Millionen Menschen erreichen.

Quelle: Pressetext.de / Eigene Recherchen

Keine Kommentare: